Vielfalt in Dresden oder: Das erste Plenartreffen der 14. Amtszeit

9. November 2025

Wie funktioniert das JuFo eigentlich? Werde ich hier Freunde finden? Und was ist eigentlich diese Vielfalt, der wir uns widmen sollen? Ähnliche Fragen gingen uns durch den Kopf, als wir Anfang Oktober nach Dresden zum ersten Plenartreffen der 14. Amtszeit des Deutsch-Tschechischen Jugendforums reisten.

Den Mittwochabend widmeten wir dem Kennenlernen und stellten schnell fest, dass wir viel mehr gemeinsam haben, als wir dachten. Noch vor dem Einschlafen hatten wir schon Antworten auf einige unserer Fragen.

Von Marketing bis Gesang und Tanz

Das Freitagsprogramm war vollgepackt mit einer bunten Palette an Workshops, die uns nicht nur auf die zukünftigen Aufgaben vorbereiteten, sondern uns auch halfen, darüber nachzudenken, wie wir Vielfalt verstehen.

Viele von uns erlebten zum ersten Mal eine Sprachanimation, dank der wir schnell die letzten Reste von Scham verloren, die andere Sprache zu sprechen, und dabei noch viel Spaß hatten. Gleichzeitig lernten wir uns noch ein bisschen besser kennen.

Gleich danach machten wir im PR-Workshop die ersten Schritte, um von Konsumenten von Social-Media-Inhalten zu professionellen Erstellern zu werden. Das wird uns nicht nur während der nächsten anderthalb Jahre nützlich sein.

Am Nachmittag atmeten wir die Geschichte Dresdens. In den Straßen suchten wir nach Vielfalt in verschiedenen Formen – sei es in den Kunststilen, den gegenseitigen kulturellen Einflüssen oder der unterschiedlichen Atmosphäre der einzelnen Stadtviertel.

Am nächsten Tag besuchten wir das Deutsche Hygiene-Museum, wo wir neben der Dauerausstellung auch die Ausstellung mit dem Titel „Freiheit“ besichtigten. Diese erinnerte uns nicht nur an die Zerbrechlichkeit unserer freien Welt, sondern auch daran, wie nah sich unsere historischen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte sind.

Um nach dem intellektuell anspruchsvollen Vormittagsprogramm auch andere Teile des Gehirns zu aktivieren, erwartete uns ein Musik-Workshop. Wir erlebten am eigenen Leib, wie einfach es ist, Musik in verschiedenen Formen zu machen und wie wichtig die Verbindung von Gesang und Bewegung ist. Das gemeinsame Musizieren war so inspirierend, dass sich eine der Arbeitsgruppen sogar der Vielfalt der Musik widmen wird – aber mehr über unsere AGs in den nächsten Beiträgen!

Anschließend planten wir in einem Workshop über Diversität in der Natur konkrete Verbesserungen in unseren Städten und gewannen so nach Sprache und Geschichte einen weiteren Blickwinkel auf die Vielfalt, das Hauptthema unserer Amtsziet.

Und wie geht es weiter?

Der Samstag stand ganz im Zeichen der zukünftigen Projekte. Als Teil eines weiteren Workshops über Projektmanagement probierten wir die Planung fiktiver Veranstaltungen aus, einschließlich der Überwindung verschiedener Hindernisse, was eine großartige Vorbereitung auf die kommenden Monate war.

Dann war es Zeit für die Einteilung in die Arbeitsgruppen und die Wahl der Sprecher:innen. Leider waren wir in Dresden nicht vollzählig, sodass vorerst nur vier Arbeitsgruppen entstanden sind – aber ihre großartigen Ideen werden wir bald vorstellen.

Nach dem Sonntagsfrühstück klärten wir die letzten Details zu den nächsten Treffen, werteten das ganze Wochenende aus und machten uns dann nach und nach auf den Heimweg. Es fühlte sich an, als wären wir schon seit Jahren Freunde, obwohl wir uns erst vor ein paar Tagen kennengelernt hatten. Umso schwerer fiel der Abschied. Zum Glück treffen sich die Arbeitsgruppen in den kommenden Wochen zum ersten Mal – und im Frühjahr sehen wir uns alle wieder, diesmal in Tschechien!

Der Autor aller Fotografien ist Yevgeniy Rozhko.

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